BARFEN – was ist das?

Unsere Hunde werden gebarft, aber was bedeutet das eigentlich?

BARF kommt aus dem Englischen und heißt “bone and raw food”, was im deutschen soviel heißt wie “Knochen und rohes Essen” oder wie wir Bafer es übersetzen “Biologisch artgerechte Rohfütterung”.

Unsere Hunde werden also nicht mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert, sondern mit rohem Fleisch, Fisch und frischem Obst und Gemüse. Hierbei beachten wir, dass unsere Hunde ausgewogen ernährt werden, indem sie unterschiedliche Fleischsorten (Rind, Huhn, …) erhalten und nicht nur Muskelfleisch, sondern auch Knochen, Knorpel, Hühnerhälse, Pansen u.v.m.. Dazu geben wir Debbie und Coffee Gemüse wie beispielsweise Möhren, Zucchini, Fenchel usw. oder Obst (Bananen, Äpfel,…). Zum Schluss geben wir zu den jeweiligen Mahlzeit noch etwas Öl (Lachsöl, Leinöl,…) und manchmal auch Zusätze wie Bierhefe oder Hagebuttenpulver. Zwischendurch bekommen sie auch Milchprodukte, also Joghurt oder Hüttenkäse, dass übrigens mit Obst gemischt und einem Teelöffel Honig sieht echt lecker aus und riecht sogar gut.

Nun ja, wir geben natürlich zu, dass das Essen nicht immer lecker aussieht oder riecht, wie Blättermägen und Pansen, aber wichtig ist uns, dass es Debbie und Coffee schmeckt und wir wissen, was sie zu essen bekommen, da wir das Fleisch vom Schlachthof, Geflügelhof oder vom Schlachter holen, das Gemüse zum Teil aus dem eigenen Garten und das Obst vom Obstbauern.

Uns ist natürlich klar, dass nicht jeder die Möglichkeit bzw. den Platz hat – zum Beispiel einen Gefrierschrank nur für Hundefleisch aufzustellen – oder die Zeit, das Obst und Gemüse zu pürieren, aber wir sind von dieser Fütterungsmethode überzeugt, können aber natürlich auch verstehen, wenn Leute auf Trocken- oder Nassfutter zurückgreifen.

Jedoch können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass wir früher unserer Lena Trockenfutter gegeben haben und dem Bafren zunächst sehr skeptisch gegenüber gestanden haben, da wir dachten soviel Zeit haben wir nicht und dieser ganze Aufwand und was das alles kostet. Nach 6 Jahren barfen können wir nun sagen, dass der Zeitaufwand nicht so hoch ist, wie wir gedacht haben, die Produkte (Fleisch, Obst, Gemüse, Öl, u.a.m.) bekommen wir vor Ort zu kaufen und können dieses gleich beim wöchentlichen Einkauf mitbesorgen oder im Internet kaufen, das einzige ist, dass die Kosten tatsächlich etwas höher sind, allerdings, wie schon geschrieben, wissen wir, was unsere Hunde tatsächlich zu essen bekommen.

Letztendlich muß aber jeder für sich seinen Fütterungsweg für seinen Hund finden, wichtig ist nur, dass der Hund alle wichtigen Nährstoffe erhält und es ihm schmeckt.

Gerne können sie hierzu einen Kommentar schreiben, ob sie Trockenfutter, Nassfutter oder das Barfen für ihren Vierbeiner favorisieren oder haben sie eine Fragen zum Barfen?

 

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